Cotton made in Africa

Kurzbeschreibung

Die Initiative „Cotton made in Africa“ verfolgt in erster Linie die Armutsbekämpfung und die Bildungsförderung durch die Erhöhung der Erträge der Kleinbauern in Afrika. Sie arbeitet nach den Prinzipien eines „Social Business“ und setzt dabei auf Hilfe zur Selbsthilfe durch nachhaltiges Wirtschaften.

© Aid by Trade Foundation

Dafür baute „Cotton made in Africa“ eine Nachfrageallianz von Partnern internationaler Textilunternehmen auf, die von afrikanischen Kleinbauern erzeugte Baumwolle zum Marktpreis einkaufen und weiterverarbeiten. In 2011/2012 nahmen in Burkina Faso, Benin, Sambia, Côte d’Ivoire, Mosambik und Malawi rund 420.000 Kleinbauern an dem Programm teil. Im letzten Jahr kamen weltweit 15 Millionen Textilien über Cotton made in Africa in den Handel. Derzeit sind über 20 Unternehmen an der Nachfrageallianz beteiligt, darunter Puma, C&A, Tom Tailor, die Rewe Group, Tchibo und die Otto Group. Um Textilien in Cotton made in Africa-Qualität verarbeiten zu dürfen, führen die Unternehmen eine Lizenzgebühr an die Stiftung ab. Die so erzielten Überschüsse werden an die afrikanischen Kleinbauern weitergegeben. So entsteht eine Win-Win-Situation: Die Unternehmen erhalten nach einem sozialen und ökologischen Standard produzierte Baumwolle, ohne dafür einen signifikant höheren Preis zu zahlen. Die afrikanischen Kleinbauern erlernen effizientere Anbaumethoden, um ihr Einkommen durch höhere Ernteerträge zu verbessern und profitieren von Sozialprojekten wie etwa dem Ausbau der schulischen Infrastruktur.

Auch wenn die Initiative „Cotton made in Africa“ derzeit nicht gezielt auf Bio-Anbau setzt, werden der Einsatz von Pestiziden streng reguliert und viele ökologisch verträgliche Maßnahmen verfolgt. So wird zum Beispiel ausschließlich Regenwasser bei der Bewässerung verwendet und keine Gen-Baumwolle produziert.

Positive Wirkungen / Nutzen

Insgesamt profitieren von der Arbeit der Initiative Cotton made in Africa rund 2,5 Millionen Menschen in Burkina Faso, Benin, Sambia, Côte d’Ivoire, Mosambik und Malawi.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.