Global Sullivan Principles

Kurzbeschreibung:
Die „Global Sullivan Principles of Social Responsibility“ sind freiwillige Prinzipien zur sozialen Verantwortung von Unternehmen. Die von Pastor Leon Sullivan entwickelten Prinzipien wurden 1999 veröffentlicht. Ziel der Prinzipien ist es, Unternehmen dazu anhalten, sich in ihrer Geschäftseinheit für ökonomische, soziale, ökologische und politische Gerechtigkeit einzusetzen.
Die Global Sullivan Principles bestehen aus einer Präambel und acht Prinzipien. Unternehmen verpflichten sich u. a. auf die Einhaltung von Menschenrechten, die Förderung einer nachhaltiger Entwicklung, das Recht auf Versammlungsfreiheit, Kollektivhandlungen und faire Entlohnung, die Förderung von Chancengleichheit,  die Gewährleistung sicherer Arbeitsbedingungen, den Schutz der Umwelt sowie die Förderung eines fairen Wettbewerbs. Zudem sollen Unternehmen die Anwendung der Prinzipien von Seiten ihrer Geschäftspartner unterstützen.

Beurteilung:
Wie auch bei den OECD-Leitsätzen, dem ISO 26000 Leitfaden oder dem Global Compact sehen die Global Sullivan Principles keine Überwachung, Kontrolle oder Sanktionen von Unternehmen im Falle des nicht Einhaltens der Prinzipien vor. Ähnlich wie beim UN Global Compact fordern die Global Sullivan Principles einen jährlichen Fortschrittsbericht. In Deutschland haben die Global Sullivan Principles bislang kaum Verbreitung gefunden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.